Eine Abenteuerreise um die Insel Elba
2025 geht zu Ende – Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen. Auf ein Erlebnis blicken neun Kinder und Jugendliche der GHG Riederenholz und ihre Betreuungspersonen besonders gerne zurück: das Segellager, in dem sie im Herbst die Insel Elba umrundeten. Möglich wurde die Abenteuerreise dank grosszügiger Unterstützung durch die Migros und den Spendenfonds der GHG.
Nicht nur für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, auch für die Betreuungspersonen, war das Segellager ein Abenteuer. Schon die Anreise mit den zwei Bussen der GHG Riederenholz und der GHG Tempelacker forderte sie – und vor allem die beiden Fahrer: «Weil wir Stau hatten, brauchten wir für die Fahrt von St.Gallen zum Segelhafen Piombino über zehn Stunden. Als wir ankamen, waren wir erschöpft, aber glücklich.»
«Einfach mega!»
Das Glück hielt an: «Auf unseren beiden rund 15 Meter langen Booten fehlte es an nichts, die Kojen waren zwar eng, aber ‹chillig›. Und auf Deck hatten wir richtig viel Platz!» Die Woche war für alle Teilnehmenden «einfach mega». Entlang der Route von Piombino im Gegenuhrzeigersinn um die Insel Elba luden schöne Buchten zum Verweilen. Neben dem Segeln blieb genügend Zeit zum Schwimmen, Schlafen, Schnorcheln und Spielen. Und alle durften auch mal das Schiff auf dem offenen Meer steuern.
Etwas lernen und sicher zurückkommen
Zugleich war die Segelwoche mit einigen Zielen gespickt: «Wir wollten gemeinsam das Ziel erreichen, mit den zwei Segelbooten die Insel Elba zu umsegeln. Dabei galt es zu planen, auszuwerten, Vertrauen zu lernen, Risiken zu minimieren, Synergien zu nutzen und für Herausforderungen gemeinsam Lösungen zu finden», erinnert sich Institutionsleiter Christoph Wiedemann, der als eine von vier Betreuungspersonen mit an Bord war. «Zugleich konnten wir eine neue Welt erleben, die Dynamik und Kraft von Wind und Wasser kennenlernen und als Gruppe zusammenwachsen.»